Jobdate - deine Ausbildungsbörse

Restaurantfachmann /-frau

Gute Umgangsformen und Geschicklichkeit sind gefragt

Jedes kleinste Detail muss hier stimmen: Tische eindecken, Bestellungen aufnehmen, Speisen und Getränke servieren. Quelle: panthermedia_WavebreakmediaMicro

Der Gast soll sich wohlfühlen. Das ist das oberste Ziel von Restaurantfachleuten. Dafür decken sie Tische, nehmen Bestellungen auf, servieren Speisen und Getränke. Darüber hinaus beraten sie den Gast und beantworten seine Fragen. „Dafür muss man die Fakten draufhaben“, sagt Claudia Topfstedt. Die 19-Jährige hat ihre Ausbildung als Restaurantfachfrau bereits beendet. Auch jenseits des Tagesgeschäfts hat sie genug zu tun. „Die Planung und Ausrichtung von Veranstaltungen, Tagungen und Festlichkeiten ist ein weiterer Schwerpunkt im Tätigkeitsfeld von Restaurantfachleuten“, erklärt Sandra Warden, Geschäftsführerin im Dehoga Bundesverband. So organisieren sie zum Beispiel Hochzeiten, Geburtstagsfeste oder Firmenjubiläen.

Ein bestimmter Schulabschluss ist dafür nicht vorgeschrieben

Die meisten Azubis haben einen Realschulabschluss, aber auch Hauptschüler können sich gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz ausrechnen. „Wichtiger als Schulabschluss und Noten ist, dass die angehenden Serviceprofis Spaß daran haben, mit und für Menschen zu arbeiten“, sagt Warden. Gute Umgangsformen, freundliches Auftreten und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sind also Pflicht. Und die Arbeitszeiten liegen meist am Abend und am Wochenende – also dann, wenn andere ihre Freizeit genießen. „Dafür hat man dann an anderen Tagen frei und kann zum Beispiel in Ruhe einkaufen gehen, wenn nicht so viel los ist“, sagt Topfstedt.

Gute Umgangsformen und Geschicklichkeit

Weiter ist Flexibilität gefragt: So kann es passieren, dass zu vorgerückter Stunde eine größere Gruppe Gäste eintrifft, die schnell beköstigt werden wollen. Geschickt müssen Restaurantfachleute ebenfalls sein, etwa wenn sie am Tisch einen Fisch zerlegen müssen. Und die ständige Rennerei zwischen Küche, Buffet, Bar und den Gästetischen, oft mit schweren Tabletts oder heißen Tellern, ist körperlich alles andere als leicht. „Die Schicht beginnt damit, dass das Team sich trifft und bespricht, was ansteht“, erzählt Topfstedt aus ihrem Alltag. Dann werden Aufgaben verteilt: Es muss eingedeckt und dekoriert werden. Gläser und Besteck werden poliert, Karaffen und Salzstreuer aufgefüllt. Wenn die Gäste da sind, sprechen Restaurantfachleute Empfehlungen aus. Deshalb lernen die Azubis zum Beispiel auch, wie Weinsorten schmecken und riechen und welcher Wein gut wozu passt.

Die Ausbildung dauert drei Jahre

Danach haben Restaurantfachleute verschiedene Einsatzmöglichkeiten, vom Sternerestaurant über Hotel und Catering-Betrieb bis zum Kreuzfahrtschiff. Und wer weiterkommen will, kann dort bis zum Abteilungsleiter oder Restaurantdirektor aufsteigen. „Das Beste ist, dass ich mit meiner fundierten Ausbildung überall auf der Welt arbeiten kann“, sagt Topfstedt.

Autor: dpa