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Behälter- und Apparatebauer: Ausbildung wird modernisiert

Neue Dimensionen ab August 2018

Gefragt sind Behälter- und Apparatebauer besonders im Metall- und Maschinenbau, bei Gas- und Wasserinstallateuren sowie bei Heizungsbauern. Quelle: panthermedia_boggy22

Behälter- und Apparatebauer? Viele Jugendliche haben zunächst keine klare Vorstellung von diesem Ausbildungsberuf und sind dann überrascht, wie vielseitig die Arbeit der Spezialisten ist. Die Lehre soll zum 1. August 2018 modernisiert werden. Mit der Überarbeitung des Profils wird den neuen Anforderungen in der Praxis und Technikentwicklung Rechnung getragen. Behälter- und Apparatebauer sind zuständig für die Planung, Montage, Installation und Wartung leistungsfähiger Anlagen. Sie stellen unter anderem mächtige Kessel aus Kupfer her, die in Bierbrauereien zum Einsatz kommen. Aber auch Rohrleitungsnetze, Rührkessel für die Lebensmittelindustrie oder Turbinen für die Energie- und Versorgungstechnik gehören zum Aufgabengebiet.

Vielfältige Bereiche

Entsprechend groß ist die Verantwortung. Gefragt sind Behälter- und Apparatebauer besonders im Metall- und Maschinenbau, bei Gas- und Wasserinstallateuren sowie bei Heizungsbauern. „Wer einen Hauptschulabschluss vorweisen kann, handwerklich begabt ist und technisches Verständnis hat, wird an diesem verantwortungsvollen Beruf viel Freude haben“, sagt Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Wer will, kann sich nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Ingenieur weiterbilden oder seinen Meister machen und sein eigener Chef werden.